Ich bin Sonja Priller, lens-based Artist und Gründerin von Flourish – Framed Nature:
Seit mehr als zwanzig Jahren arbeite ich mit Licht, Bild und Wahrnehmung. Nach vielen Jahren in der Food- und Still-Life-Fotografie entwickelte sich meine Arbeit zunehmend zu einer persönlichen künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur – ihrer Stille, ihrer Vergänglichkeit und ihrer Fähigkeit, uns zu berühren.
Meine Fotografien entstehen nicht aus Inszenierung, sondern aus Aufmerksamkeit. Ich suche nach den leisen Momenten, nach Lichtstimmungen und scheinbar unspektakulären Motiven, die im Alltag oft übersehen werden. Mit einer reduzierten Bildsprache entstehen Naturporträts, die nichts erklären wollen und dennoch eine Geschichte erzählen – Bilder, die Raum für Wahrnehmung, Ruhe und Staunen öffnen.
In der Natur komme ich zu mir – durch Beobachten und Verweilen. Ich kehre über Jahre an dieselben Orte zurück. Daraus wachsen Bildreihen mit eigenem Ausdruck, tief und verwurzelt in meiner Umgebung.
Was mich beim Fotografieren bewegt, überträgt sich in den Raum: eine Beziehung zur Natur, die man spürt – voller Staunen, Respekt und Schönheit.
Die Natur ist mein Atelier und mein Ort der Beobachtung. Mich interessieren nicht die spektakulären Landschaften, sondern die kleinen, stillen Begegnungen: ein Blatt im Gegenlicht, eine Blüte, Nebel über einer Wiese oder die Spiegelung des Himmels auf einer Wasseroberfläche. Gerade im Unscheinbaren entdecke ich jene Schönheit, die uns im Alltag oft entgeht.
Licht ist die Grundlage meiner Arbeit. Pflanzen brauchen Licht, um zu wachsen – Fotografie braucht Licht, um überhaupt entstehen zu können. Diese Verbindung bildet das konzeptionelle Fundament meiner Bilder. Mich fasziniert, wie Licht Formen verändert, Atmosphäre schafft und Wahrnehmung lenkt. Mit der Zeit begann mich nicht nur das Bild selbst zu interessieren, sondern auch die Frage, was geschieht, wenn es Teil eines Raumes wird. Wie verändert Kunst einen Raum – und wie verändert ein Raum die Menschen darin? Ich bin überzeugt, dass meine Bilder Atmosphäre schaffen, Identität stiften und Orte entstehen lassen, an denen Menschen ankommen, durchatmen und sich wohlfühlen.
Meine Naturporträts verbinden Kunst mit Architektur, Interior und Raumwirkung. Sie sind bewusst reduziert, frei von visueller Überforderung und darauf ausgerichtet, eine ruhige und zeitlose Atmosphäre zu schaffen.
Ausstellungen & Projekte (Auswahl)
„Echoes of Light“, Ausstellung, Ephemere Photo Fest, Tokio, Oktober 2025
„The Meditative Lens“, Feature in Artdoc Magazine, August 2025
„Echoes of Light“, Ausstellung Reaktor, Wien, November 2024
„Echoes of Light“, Honorable Mention, The Independent Photographer, Oktober 2024
„Healing Spaces“ – Installationen großformatiger Arbeiten in Gesundheits- und Therapieräumen in Österreich und Deutschland
Zusammenarbeit mit Architekt, Interior Designer und Hotels
Arbeiten in privaten Sammlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz